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Gummifisch - bei der Jagd auf Raubfisch unerlässlich!

Wir angeln meistens mit Gummifisch und auch bei uns gehören sie zu den gängigsten Ködern überhaupt. Doch Anfänger und Quereinsteiger haben es oft schwer, hier einen Einstieg zu finden. Gerade die Elbe ist ein wahrer "Gummifisch-Fresser", so dass der Anfänger schnell die Lust am Gummi verliert.

Die Angelgeschäfte sind voll mit Gummis aller Art, das Angebot sowohl im Fachhandel - als auch im Internet ist einfach unüberschaubar.

Man sollte sich von diesem Überangebot nicht irritieren lassen! Solange man mit dem Grundprinzip nicht vertraut ist, wird man mit teuren Gummifischen oder Ruten keine oder nur wenige Fische an den Greifer bekommen. Wichtig ist, das der Gummi sich ordentlich führen lässt und eine Aktion unter Wasser hat. Je nach Angeltechnik kommt es auf die Gummimischung an.

Wir wollen Dir mit den folgenden Basics zeigen was wichtig ist.  

Führung der Gummifische

Werfe Deinen Gummifisch aus und lassen ihn auf den Grund absinken. Zähle dabei die Sekunden, wie lange er braucht um aufzuschlagen. Das Absinken muss an einer gestrafften Schnur erfolgen. Sobald der Gummifisch am Grund angekommen ist, hängt die Schnur durch. So bekommt man ein Gefühl für die Wassertiefe und man weiß, wo sich der Gummi gerade befindet. Dabei gibt es unterschiedliche Techniken:

Führung über die Rolle

An Tagen, an denen die Fische beißfaul und lustlos reagieren, führe ich meinen Gummifisch nur über die Rolle mit langen Absinkphasen von ca. zwei bis drei Sekunden. Nach der Absinkphase kurbelt beherzt ein bis zwei Umdrehungen ein. Dabei gilt es zu beachten, dass man die Rute zur Schnur im rechten Winkel hält, um selbst feinste Zupfer mit einem Anhieb beantworten zu können. Manchmal wird diese Art der Köderführung über die Rolle auch als „Faulenzen“ bezeichnet.

Führung über die Rute

Reagieren die Fische dagegen aggressiv, zupfe ich den Gummifisch zweimal mit der Rute kurz an und drehe ihn danach mit zwei schnellen Kurbelumdrehungen weiter, bevor ich ihn wieder absinken lasse. Mit dieser Technik werden mehr Grundsegemente aufgewirbelt, zudem ist die Absinkphase länger, da der Köder höher aufsteigt. Das Ganze kann dann zyklisch im Schnell-Langsam-Rhythmus erfolgen. Insbesondere Hecht und Großbarsche fahren auf diese Methode ab. In flachen Gewässern ist diese Technik etwas schwieriger, da die Angel raffinierter geführt werden muss.

Lass Deinen Gummifisch richtig absinken

Die wichtigste Phase beim Gummifischangeln ist die Absinkphase. Denn im Absinken kommen die meisten Bisse! Man kann diese Absinkphasen absichtlich kurz oder lang gestalten. Beides hat Vor- und Nachteile. Beim Angeln in der Elbe gehen wir meist mit kurzen Absinkphasen vor, da der Wasserstand im Hauptstrom meist nichts anderes zulässt. Anders sieht es aus, wenn man in Häfen oder Gumpen angelt.

Kurze Absinkphase

Eine kurze Absinkphase erzielt man mit einem schwereren Bleikopf. Diese Technik eignet sich besonders gut, wenn Barsche und Zander direkt am Grund stehen oder eine entsprechende Strömung herrscht. Der Köder wird dann nicht über den Fisch schwimmen. Das Fischen mit einem schnell sinkenden Köder ist besonders zu empfehlen, wenn die Fische nicht gerade in beißfreudiger Stimmung sind. Durch das Aufschlagen des Bleikopfes auf dem Grund kann man passive Fische doch noch zum Biss provozieren.

Lange Absinkphase

Sind die Räuber in Beißlaune, bringt eine längere Absinkphase, also das Fischen mit einem leichteren Köder, mehr Fischkontakte. Man fischt zum einen mehr Fläche über dem Grund ab, zum anderen ist das Verhalten des Köders natürlicher und ähnelt dem eines flüchtenden Fisches. Diese Methode ist auch grundsätzlich sehr erfolgreich zum Hechtfischen einsetzbar.

Die Qual der Wahl – Welchen Bleikopf nimmt man?

Jede Bleikopfform erfordert andere Bedingungen und Führungstechniken, was gerade bei Einsteigern leicht zu Verwirrung führt. Deshalb raten wir für den Anfang, sich auf wenige Formen von Bleiköpfen zu beschränken. Für Anfänger eignen sich besonders Rundkopf, Football-Jig und Chebu-Jig. Sie sind die universellsten Bleiköpfe.

Rundkopf

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Er ist der bekannteste und dienstälteste Bleikopf. Der Rundkopf ist in allen Gewässern und Situationen einsetzbar, mit einer Ausnahme: beim Vertikalangeln direkt unter der Rutenspitze. Er hat nämlich einen entscheidenden Nachteil: Wird ein Gummifisch am Rundkopf nicht ständig unter Zug und an gespannter Schnur geführt, kippt er zur Seite. Dies kann zu Fehlbissen führen.

Dennoch ist der Rundkopf sowohl im Fluss als auch in stehenden Gewässern universell einsetzbar. Sobald wir einen Action-Köder ins Rennen schicken, greife wir zu normalen Rundköpfen, denn diese beeinträchtigen das verführerische Flanken eines Gummifisches am wenigsten.

Mit Gewichten von 1 bis 60 Gramm (oder noch mehr) deckt der Rundkopf alle Situationen in Sachen Hecht-, Barsch- und Zander-Fischerei ab.

 

Footballkopf

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Zu 80 Prozent benutzen wir bei No-Aktion-Ködern ab 5 Inch sogenannte Football-Jigs in 3/0. Diese bieten den Vorteil, dass der Köder langsam ohne umzukippen auf dem Grund abgestellt werden kann. Diese Form ist zu empfehlen, wenn es nur auf Barsch und Zander geht.

Die Football-Form sinkt sehr schnell zum Gewässergrund und hat hervorragende Wurfeigenschaften. Dadurch steht auch der Gummifisch sehr natürlich aufrecht im Wasser und kann von einem Räuber leicht eingesaugt werden. Der Footballkopf ist zudem zum Vertikalangeln vom Boot, von Spundwänden oder auch von Stegen bestens geeignet. Man kann ihn perfekt senkrecht unter der Rute fischen, dabei am Grund absetzen und langsam anheben, ohne dass er kippt. Dieser Typ von Bleikopf ist für alle Arten von Gummifischen geeignet.

Gleichzeitig rutscht der Football nicht in jede Ritze und wir meinen, mit ihm weniger Hänger zu haben. Zudem ist der Haken so ausbalanciert, dass der Köder waagerecht im Wasser steht, was ein echter Pluspunkt ist – gerade beim Zanderangeln.

Ein kleiner Nachteil ist sein höherer Anspüldruck im Verhältnis zu anderen Jigformen. Doch mit einer dünnen Schnur auf der Rolle und einer feinfühligen Rute spielt das zumindest in schwacher bis mäßiger Strömung kaum eine Rolle.

Cheburuschka-System

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Die kleinen raffinierten Bleikugeln werden Cheburaschka (Tsche-Bu-Rasch-Ka – so wird’s ausgesprochen) genannt. Sie ersetzen einen Jigkopf und machen den Köder flexibel! Man kann jede Sorte von Öhrhaken daran verwenden. Das Cheburaschka ermöglicht jedem Köder ein verführerisches Laufverhalten.

So einfach wie das System ist, so fängig ist es auch. Hauptbestandteil der Montage ist ein raffinierter Jigkopf mit herausziehbarem Drahtstück. In der Mitte des Drahtes befindet sich eine kleine Öffnung, die nahezu jeden Angelhaken mit Öse aufnimmt. Nachdem der Greifer eingeklinkt ist, schiebt man den Draht wieder in die Cheburaschka-Kugel hinein, so dass sich zwei Ösen an den beiden Seiten der Kugel bilden. Vom Blei umschlossen kann sich der Draht nicht mehr öffnen und bietet dem Haken - selbst bei kräftigen Gegnern - ausreichend Halt im Drill.

Generell ist es komfortabel, da man deutlich weniger Material mitnehmen muss: Eine kleine Dose mit Chebus in den passenden Gewichten und eine Vorfachtasche mit Haken in verschiedenen Größen und Formen ersetzen eine komplette Box mit Bleiköpfen in verschiedenen Gewichten und Hakengrößen. Das ist vor allem für Bellyboat- und „Lauf“-Angler ein riesiger Zugewinn.

Chebu-Cracks lassen ihre Köder auf dem Haken und kombinieren diese dann mit den erforderlichen Gewichten. Die Köder können zudem in kleinen Boxen zwischengelagert werden. Aggressive Gummis haben so keine Chance, die Bleiköpfe aufzuweichen. Der „Gag“ ist der Einhäng-Mechanismus. Dadurch dass der Haken nicht ins Blei eingegossen ist, sondern frei in der Öse schwingt, bewegen sich die Köder noch ein bisschen besser. Außerdem minimiert sich das Hängerrisiko, weil der Haken Hindernissen nachgibt und sich so nicht einfach in Ästen oder Steinen festsetzt. Montiert man die Chebu mit einem Offset-Haken, sammelt man nicht nur weniger Kraut ein, man bleibt auch nicht so schnell im Schilf oder in Seerosen hängen. Man kann also mitten im Dschungel fischen, wenn die Fische dort stehen.

Unserer Meinung nach der erfolgreichste Bleikopf!

Wie wählt man das richtige Bleikopf-Gewicht?

Das Gewicht des Bleikopfes richtet sich nach Gummifischart, Wassertiefe, dem Wind sowie der Strömungsgeschwindigkeit. Das Gewicht muss so schwer gewählt werden, dass man jederzeit guten Kontakt zum Gummifisch und zum Gewässergrund hat. Wir angeln immer eher leichter als zu schwer, da das Laufverhalten vieler Gummifische immer auch ein Gewichtsthema ist. Hier empfiehlt es sich im flachen Wasser auszuprobieren und ein Gefühl für die Rute zu bekommen. Insbesondere im Fluss ist es wichtig, den Grund zu erreichen und ohne Hänger zu angeln. Man sollte also an der Rute erkennen, wann der Bleikopf am Grund ankommt, um schnell wieder hochzukommen bevor die Strömung den Köder unter Steine oder in Ritzen spülen kann.  Das geht nur bei perfektem Gewicht des Bleikopfes. Wichtig ist auch, die Größe des Gummis bedacht zu wählen. Je größer der Gummifisch ist, desto langsamer sinkt er.

Auch von großer Bedeutung beim Angeln in der Strömung und am Fluss ist, dass der Gummifisch trotz starker Strömungsverhältnisse den Gewässergrund erreicht, er jedoch trotzdem vom Angler ''gefühlt'' wird und problemlos über den Grund gezupft werden kann. In strömungsneutralen Zonen wie z.B. in Buhnenfeldern, Rückströmungen reicht meist ein Gewicht von 7 - 14 Gramm aus. Im Hauptstrom und an Strömungskanten sollten Gewichte zwischen 12 - 20 Gramm gewählt werden.

Tipp: Zur Gewichtsfrage heißt es grundsätzlich: Angepasst fischen! Prinzipiell gilt es, mit so wenig Gewicht wie möglich klarzukommen. Manche Fische sind nämlich regelrecht „bleischeu“.

Wie erkennt man die Bisse?

Die Bisse kommen oft in der Absinkphase. Hierbei spürt man einen kurzen, leichten Stoß in der Rute oder die Schnur fällt anders als normal. Jedes „unnormale Gefühl“ am Köder sollte man sofort mit einem Anschlag quittieren. Barsche und Zander saugen ihre Beute ein, dies geschieht auch mit dem Gummifisch. Man spürt es als „Ticken“ am Köder in der Rutenspitze. Doch genauso schnell, wie sie diesen einsaugen, spucken sie ihn auch wieder aus. Wer nicht sofort anschlägt, geht leer aus. Hechte schießen gelegentlich auch von hinten auf den Gummifisch. Mit dem Köder im Maul schwimmen sie weiter auf den Angler zu und man verliert dadurch den Kontakt zum Köder und die Schnur fällt in sich zusammen. Auch dann muss die lockere Schnur schnellstmöglich aufgenommen und ein Anhieb gesetzt werden.

Richtige Hakengröße zum Gummi

Die Hakengröße ist abhängig von der Länge des Gummifisches. Meist findet man Angaben zur passenden Hakengröße auf der Rückseite der Verpackung. Falls nicht, kannst Du in nachfolgender Faustformel nachlesen, welche Hakengröße zu welchem Gummifisch passt:

Gummifische zwischen 3 cm - 5 cm = Hakengröße 2/0
Gummifische zwischen 5 cm - 8 cm = Hakengröße 3/0
Gummifische zwischen 8 cm - 12 cm = Hakengröße 4/0
Gummifische zwischen 12 cm - 15 cm = Hakengröße 5/0
Gummifische zwischen 15 cm - 20 cm = Hakengröße 6/0

Wie zieht man den Gummifisch richtig auf?

Der Gummifisch muss perfekt aufgezogen sein, da sonst das spätere Laufverhalten gestört ist. Der Körper des Gummifisches sollte mit circa 60 Prozent seiner Größe auf dem Hakenschenkel des Bleikopfes sitzen. So entfaltet er das beste Laufverhalten.

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Lege den Jighaken auf dem Rücken des Gummifisches an!

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Dort, wo der Hakenschenkel endet, setzt Du einen Finger an und markierst diese Stelle mit der Hakenspitze!

3.

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Nun ziehe den Jig mittig auf den Gummifisch! Die Austrittsstelle der Hakenspitze ist die vorher markierte Stelle.

4.

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60 Prozent der gesamten Länge des Gummifisches sollten auf dem Jighaken sitzen. Achte darauf,  dass der Gummiköder nicht irgendwie gequetscht oder gar schief auf dem Haken sitzt. Das verringert die Fängigkeit, weil der Gummifisch nicht mehr richtig läuft.

Sind Zusatzhaken notwendig?

Der Zusatzdrilling, auch „Angst-Drilling“ bzw. Stinger genannt, ist eine große Hilfe wenn es darum geht, die Zahl der Fehlbisse zu verringern. Der Nachteil: Die Beweglichkeit des Gummifisches wird ein wenig eingeschränkt. Dies ist aber in den meisten Fällen nicht schlimm. An schwierigen Tagen mit launischen Räubern, die den Shad oft nur anstupsen, ist es die einzige Möglichkeit, den Räuber doch noch sicher zu haken. "Angsthaken" gibt es in verschiedenen Längen und Größen zu kaufen. Hierbei ist zu beachten, dass der Drillingshaken zwischen Schwanzschaufel und Jighaken mittig am Gummifisch platziert wird, entweder seitlich oder auf dem Rücken. Bei den Hakengrößen ist eine 6er oder 8er Größe ausreichend, denn ein kleiner Drilling sitzt im Räubermaul meist besser als ein großer. Der Zusatzdrilling kann auch durch den Gummifisch gezogen werden.

Welche Vorfächer benutzt man?

Wir unterscheiden zwischen drei verschiedene Typen von Vorfächern. Zum einen werden Vorfächer angeboten mit einer Kunststoffummantelung. Zum Fischen mit Blinker oder Wobbler sind sie brauchbar, aber zum Gummifischangeln nicht zu empfehlen. Sie sind zu steif, zu dick und insgesamt zu unflexibel. Die Fische merken dies und beißen gar nicht erst. Wir empfehlen daher weiche, nicht beschichtete Stahlvorfächer mit einer Tragkraft von 5 bis max. 9 Kilogramm. Für kleinere Gummifische empfehlen wir Fluorocarbon, welches direkt an die Hauptschnur befestigt wird. Hier reicht eine Tragkraft von 5 bis 7 Kilogramm. Bei der Gefahr von Hechtbissen sollte immer ein Stahlvorfach verwendet werden. Der Gummifisch wird mit einen kleinen Snap direkt an das Vorfach eingehängt.

Welches Gerät braucht Ihr?

Wir angeln überwiegend vom Ufer heimischer Fließgewässern. Wir verwenden Ruten mit einer Länge von 2,30 bis 2,70 Meter mit einem Wurfgewicht von maximal 30 Gramm. Man sollte auf gar keinen Fall schwerer fischen, da sonst vorsichtige Bisse nicht mehr spürbar sind. Verwendet eingefärbte geflochtene Schnüre in Rot oder Gelb von 0,12 bis 0,16 Millimeter Durchmesser. Das erleichtert die Bisserkennung sowie die Kontrolle über den Köder. Dazu passen Rollen in 2000er bis 3000er Größe. Leichte Spinnangeln sind Ideal für die Gummifischangelei. Beim Angeln auf Großhecht und Dorsch kommen natürlich andere Geräte zum Einsatz.

Wie groß sollen Gummifische sein?

Für die Fischerei auf Barsch und Zander sind Gummifische von 6 bis 12 Zentimeter unsere erste Wahl. Für die Hechtfischerei eignen sich größere Modelle von 14 bis 25 Zentimeter. Idealerweise passt man die Größe auch der aktuell bevorzugten Beutefischgröße an. So kann man im Herbst und Winter tendenziell größere Gummiköder verwenden als im Sommer.

Welche Farben fangen?

Ich stimme die Farben meines Köders auf Lichteinfall und Wassertrübung ab. Habe ich klares Wasser und bewölkten Himmel, verwende ich Naturfarben wie Grün oder Blautöne, bei Sonne und klarem Wasser kommen Glitzerfarben wie Silber, Gold, Metallic-Weiß oder Schwarz-Silber zum Einsatz. Anders bei trüben Sichtverhältnissen: Dann fangen grelle Farben am besten wie Neongelb, Neongrün, Lime, Gelb, Perlweiß oder Weiß. Nachts empfiehlt sich ein schwarzer bzw. sehr dunkler Gummifisch, da die Konturen da am besten wahrgenommen werden.

Auch die Wassertiefe, in der man fischt, spielt für die Entscheidung eine Rolle. Hier ein paar Richtwerte, wie sich die Farben dann verändern:

Blau

Die Farbe Blau ist je nach Trübung des Wassers auf Distanz gut sichtbar, auch in tieferen Wasserschichten zwischen 5 und 15 Meter. Die Farbe bleibt sehr neutral.

Grün

Die Farbe Grün ist nahezu in allen Wassertiefen einsetzbar. Der Farbton bleibt neutral bis auf ca. 5 Meter, dann wechselt die Farbe ins Dunkelgrün bis Braun. Dieser Effekt hängt auch von der Wassertrübung ab: je trüber das Wasser, desto eher „verschwindet“ das Grün.

Gelb

Die Farbe Gelb eignet sich für tieferes und trübes Wasser am besten, von 5 bis 20 Meter. Gelb ist immer einen Versuch wert. Die Farbe verändert sich in der Tiefe ein wenig ins Dunkelgelb und wird leicht grünlich.

Rot

Die Farbe Rot verwenden wir ausschließlich in Wassertiefen bis 3 Meter oder in tiefen, klaren Gewässern bei hoher Sonneneinstrahlung. Rot verändert sich im Wasser sehr stark und wird in tieferen Wasserschichten Dunkelbraun bis Schwarz.

Leuchtfarben (Neon)

Für unser menschliches Auge sind Neonfarbtöne gut zu erkennen und das ist bei den Raubfischen nicht anders. Sie sind sehr gut sichtbar, ob flach oder tief gefischt. Zudem haben sie eine hervorragende Reizwirkung. Deswegen sind sie bei sämtlichen Verhältnissen einsetzbar, bei denen nur wenig Licht vorhanden ist: sehr trübes Wasser, Dämmerung und an sehr trüben, wolkenverhangenen Tagen.

Gummifisch kaputt?

Nach einiger Zeit und einigen Attacken leiert der Gummifisch aus bzw. bekommt größere Risse. Diese kann man ganz einfach selbst reparieren. Hierzu braucht ihr einen Gas-Lötkolben mit feiner Spitze.

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Heize den Lötkolben richtig auf und fahre mit der Spitze des Lötkolbens an der defekten Stelle entlang, so dass der Gummi flüssig wird! Achte auf ausreichende Belüftung bzw. führe diese Tätigkeit im Freien durch! Die Dämpfe sind nicht besonders gut.

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Nach dem der Gummi an der defekten Stelle schön flüssig ist, drückst Du den Gummifisch fest zusammen! Die Reparaturstelle kannst Du dann ebenso mit dem Lötkolben glätten, so dass der Vorschaden kaum noch zu erkennen ist.

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 Der Gummifisch ist nach der Reparatur wieder zu 100% einsetzbar.

Fishing Index

Anspruch: 5-6

Material: 3-4

Aufwand / Kosten: 2-3

Funfaktor: 5-6

rank 5 orange

Universell für alle Raubfische.

 

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